LZ-Fotostrecke: BIG25 Berlin am 9. Mai 2010

Zwei Weltrekorde zum Dreißigsten

10.114 Teilnehmer bei BIG 25 Berlin

Die Kenianer Samuel Kosgei und Mary Keitany schrieben mit einem Doppel-Weltrekord Leichtathletik-Geschichte und krönten die Jubiläumsausgabe der BIG 25 Berlin (ehemals 25 km von Berlin). Nie zuvor waren bei einem Straßenrennen beide Sieger Weltrekord gelaufen. Sie nutzten die idealen Wetterbedingungen mit Temperaturen zwischen 12 und 14 Grad Celsius, bedecktem Himmel und praktischer Windstille.
Sammy Kosgei stürmte nach 1:11:50 Stunden ins Ziel des Berliner Olympiastadions. Der 24-Jährige Ausnahmeathlet verbesserte damit den alten Weltrekord seines Landsmannes Paul Kosgei (2004/1:12:45) um fast eine Minute. Auch der zweitplatzierte Kenianer Gilbert Kirwa blieb mit 1:11:58 noch deutlich unter der alten Marke. Dritter wurde Terefe Maregu (ETH/1:13:16). Die Halbmarathon-Weltmeisterin Mary Keitany blieb mit ihrer Weltrekordleistung von 1:19:53 zugleich als erste Frau unter der Marke von 1:20 Stunden. Die 28-Jährige pulverisierte den alten Weltrekord der Japanerin Mizuki Noguchi und hatte fast fünf Minuten Vorsprung auf ihre Verfolgerinnen, die Landsfrauen Alice Timbilili (1:24:38) und Pasalia Kipkoech (1:26:47).
Als beste Deutsche platzierten sich auf Rang 20 Daniel Goehring (LAC Berlin/1:28:26) und auf Rang sechs Karsta Parsiegla (SCC Berlin/1:41:42). Insgesamt hatten für die 30. Auflage des Berliner Klassikers an einem laufterminreichen Wochenende respektable 10.114 Aktive aus 47 Nationen gemeldet. Für alle wurde der spektakuläre Zieleinlauf im Berliner Olympiastadion nach der Laufrunde zur Berliner City und zurück einmal mehr zu einem unvergesslichen sportlichen Erlebnis.
Text und Fotos: LZ/Weising (erscheint auch in LAUFZEIT 6/2010)
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